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Allnet Flat Tarife im E-Plus Netz – Alle Anbieter im direkten Vergleich

E-Plus Netzabdeckungskarte
E-Plus Netzabdeckungskarte: Bitte Anklicken zum testen einer Adresse

Das E-Plus Mobilfunknetz wird von zahlreichen Allnet Flat Anbietern, welche vor allem im günstigen Preissegment angesiedelt sind, genutzt. Im Gegensatz zu diversen Handy Allnet Flats im D1, D2 oder O2 Netz sind bei E-Plus bislang nur GSM, GPRS und UMTS/HSDPA Verbindungen möglich. LTE, der Mobilfunkstandard der 4. Generation (4G) steht bis dato nicht zur Verfügung. Insgesamt konnte E-Plus seine Netzqualität in den letzten Jahren deutlich verbessern – die Netzoffensive des Unternehmens trägt damit erste Früchte. Dennoch landete das E-Plus Handynetz beim aktuellen unabhängigen Test der Fachzeitschrift „Chip“ nur auf dem letzten Platz. Kein anderer Anbieter wies schlechtere Testergebnisse im Bereich Telefonieren oder Mobiles Internet auf. Vergleicht man die Ergebnisse mit den Resultaten der Vorjahre ist die positive Entwicklung aber deutlich erkennbar. Vor allem, da „Kein Netz“ Probleme größtenteils behoben werden konnten und fehlende LTE Unterstützung zunehmend durch den Ausbau der Dual-Cell-Technik (ermöglicht Downloads mit bis zu 42,2 MBit/s) kompensiert wird.

Das E1-Mobilfunknetz wird vor allem von günstigen Anbietern, welche zu nicht unerheblichen Teilen direkt zur E-Plus Gruppe gehören, genutzt. Zu nennen sind hier unter anderem die unternehmenseigenen Marken Yourfone, blau.de, Simyo oder Base. Eine priorisierte Behandlung eines teureren oder Netzbetreiber-Tarifs gegenüber einem billigeren Angebot gibt es aber nicht. Die vom Netzbetreiber zur Verfügung gestellte Netzausbaukarte (siehe rechts) lässt sich daher für alle Provider nutzen. Anhand der Adresse (PLZ, Strasse, Ort) können Sie mit Hilfe der Karte den aktuellen Ausbaustand sowie die Verfügbarkeit von GSM, GPRS und UMTS Diensten testen. Sollten Sie sich dennoch nicht sich bezüglich der Netzqualität vor Ort sein, empfehlen wir die Buchung eines Tarifs ohne Mindestvertragslaufzeit. Bei spürbaren Netzproblemen können Sie hier jederzeit ohne Angabe von Gründen wieder kündigen.

Entwicklung des E-Plus Netzes

Das E-Plus Netz, in Fachkreisen auch als E1-Netz bezeichnet, gibt es bereits seit 1994. Eine in Deutschland nahezu flächendeckende Verfügbarkeit wird durch rund 19.000 GSM-Basisstationen gewährt. Im Vergleich liegt es damit in puncto Netzabdeckung hinter den beiden D-Netzen. E-Plus verfügt mit 112 Frequenzblöcken über einen großen Teil der insgesamt im E-Plus Netz vorhandenen Blöcke. Seit der Versteigerung durch die Bundesnetzagentur im Jahr 2000 verfügt E-Plus darüber hinaus auch über UMTS Frequenzen. Über eigene LTE Frequenzen verfügt der Netzbetreiber ebenfalls. Als Einziger der vier großen deutschen Akteure bietet E-Plus diese aber noch nicht am Markt an. Um mit den bei den anderen Netzbetreibern per LTE erreichten Datenraten konkurrieren zu können, setzt E-Plus bislang auf alternative Technologien. Konkret setzt das Unternehmen vor allem auf HSPA+ und dessen Erweiterungen. Mit der neu eingeführten Dual Cell Technik wird die maximale Download-Rate an ausgerüsteten Basis-Stationen verdoppelt. Möglich sind somit Datenverbindungen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 42 MBit/s (2 mal 21,6 MBit/s). Profitieren sollen vor allem Kunden in Ballungszentren. Voraussetzung für die Nutzung ist allerdings ein Dual Cell kompatibles Endgerät. Zu den Handys, die diese Technik bereits unterstützen zählen beispielsweise das Samsung Galaxy S4 oder Apples Flaggschiff iPhone 5. Ein weiterer Vorteil der durch die Bündelung von zwei Kanälen zu je 5 MHz charakterisierten Netzaufrüstung ist die kürzere Signallaufzeiten (Latenz). Interessant ist diese Eigenschaft insbesondere für Onlinespieler, die durch zu hohe Latenzen im Nachteil gegenüber Spielern mit DSL oder Kabel Internetanschlüssen waren.

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